Twitter

Kongress 2018

 

Am Freitag, den 8. Juni, trafen sich über 170 Marketeers aus 86 Unternehmen anlässlich des nun schon 20. Kongresses von iconkids & youth in München. Auch in diesem Jahr stellte das Team von iconkids & youth an diesem Tag brandaktuelle Forschungsergebnisse zu wichtigen Themen und Trends im Kinder und Jugendmarkt vor, während namhafte Agenturen bei der Ausstellung Young Communications mit Case Studies aus ihrer Arbeit für Aufsehen sorgten.

 

What's hot in 2018?
In seinem ersten Vortrag unter dem Titel "What's Hot in 2018" stellte Axel Dammler frische Daten aus der Studie Trend Tracking Kids® zum deutschen Kinder und Jugendmarkt vor. So erläuterte er, dass Manuel Neuer trotz langer Verletzungsabstinenz der Liebling der Jungen ist, zeigte die Lieblingsspielzeuge der Kinder und leitete aus der Nutzung von Streaming-Portalen Konsequenzen für das lineare Fernsehen ab.
Putzige Tiere und Superhelden ziehen immer …?
Ingo Barlovic zeigte basierend auf der Analyse von über 150 TV-Spots aus der iconkids-Datenbank, was für erfolgreiche TV-Werbung an Kinder zu beachten ist. Er belegte, dass es zwar keine pauschal geltenden Regeln gibt, verschiedene Faktoren wie das Story-Telling oder die Auswahl der Kinder aber fundamental wichtig sind. Mit einem Live-Experiment unter Einbeziehung der Kongressteilnehmer veranschaulichte er, wie heute modernes TV-Spot Testing aussieht.
Markentreue im digitalen Zeitalter
Im Anschluss stellte Axel Dammler die Frage, ob es in Zeiten von Influencer-Marketing, Disruption und anderen Marketing-Konzepten überhaupt noch Marken braucht. Dabei belegte er zum einen, wie wichtig Marken für alle Menschen sind, da sie das als Abkürzungen für das Gehirn (Konsum-) Leben einfacher machen. Er machte aber auch klar, dass es heute fast unmöglich geworden ist, langfristige Markenbindungen zu schaffen, wenn das Fundament dafür nicht in der frühen Jugend gelegt wurde.
Super-Dad 2020: Dem Mythos auf der Spur
Im ersten Vortrag des Nachmittags zeigten Denise Ullrich und Christoph Aigner, dass zwischen dem Bild vom modernen Vater, das in der Öffentlichkeit gezeichnet wird, und der Realität immer noch eine ziemliche Diskrepanz herrscht. Verantwortlich sind dafür aber nicht nur die Väter, sondern auch vor allem jüngere Mütter, die mit dem Status Quo ganz zufrieden sind. Dennoch ist eine Trendwende zu beobachten: Zum einen sind heutige Väter schon deutlich aktiver als frühere Väter-Generationen, zum anderen sorgt auch eine neue, später gebärende Müttergeneration dafür, dass immer mehr Väter nicht mehr nur für die "Bespaßung" der Kleinen zuständig sind.
Vorsicht Teenager!
Im letzten Vortrag des Tages griffen Selina Baus und Sonja Schwarzer die Thesen von Axel Dammler auf und zeigten, warum Jugend einerseits eine so schwierige und anspruchsvolle Zielgruppe ist, warum es sich aber andererseits auch lohnt, gezielt die Teenager anzusprechen: In keinem Alter werden so viele neue und dann auch sehr stabile Beziehungen zu Marken gestiftet. Vor allem Produkte, die für Jugendliche eher "Basics" oder "Standards" sind, müssen zu Beginn der Jugend da sein und dann auch die richtigen Argumente liefern. Besondere "Specials" sollte dagegen eher ältere Jugendliche ansprechen.

 

>> Handout bestellen

 

>> Download Kongressprogramm (PDF)